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Immowelt Scraper: Inserate & Preise als Excel-Tabelle 2026 | Octoparse

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Immowelt-Inserate sofort als Tabelle: mit fertiger Vorlage oder Immobilien-Crawler. Inklusive Preis pro m², API-Vergleich und Schritt-für-Schritt-Anleitung.

8 Minuten lesen

Wer den deutschen Immobilienmarkt beobachtet, kommt an Immowelt nicht vorbei: Das Portal listet bundesweit Miet- und Kaufobjekte. Für Makler, Investoren und Marktbeobachter liegt der Wert aber nicht im einzelnen Inserat, sondern im strukturierten Gesamtbild, also darin, viele Inserate mit Kaltmiete, Wohnfläche und Lage nebeneinander in einer Tabelle zu haben.

Genau hier stoßen manuelles Kopieren und die offizielle Schnittstelle an ihre Grenzen. Ein Immobilien-Crawler bzw. Scraper erfasst die Immowelt-Inserate automatisch und kostenlos als Tabelle, ganz ohne Programmierung. Dieser Beitrag zeigt, welche Daten sich auslesen lassen, wie sich die offizielle Immowelt-API davon unterscheidet und wie Sie mit einer fertigen Vorlage in wenigen Minuten starten.

Welche Immowelt-Daten lassen sich scrapen?

Aus einem Immowelt-Inserat lassen sich alle öffentlich sichtbaren Felder erfassen. In der Praxis sind das vor allem:

FeldWas es enthält
Inserats-Titel & Objekt-IDÜberschrift und interne Kennung des Inserats
KaltmieteNettomiete ohne Nebenkosten
Warmmiete / NebenkostenGesamtmiete inkl. Betriebs- und Heizkosten
WohnflächeFläche in m²
ZimmeranzahlAnzahl der Zimmer
Adresse / Lage (Standort)Stadt, Stadtteil, teils Straße
ObjektartWohnung, Haus, Gewerbe, Grundstück
Ausstattung (Exposé)Balkon, Einbauküche, Baujahr, Energiekennwerte
Anbieter / Makler (Agency)Name des Inserenten
Kaufpreis (bei Kaufobjekten)Angebotspreis statt Miete

Achten Sie darauf, Kaltmiete und Warmmiete in getrennten Spalten zu erfassen. Nur so bleiben die Angebote untereinander und mit anderen Portalen vergleichbar.

Hinweis zur fertigen Vorlage:

Die weiter unten gezeigte Immowelt-Vorlage liefert standardmäßig die Felder Title, Standort, Preis, Preis/m², Zimmer, Fläche, Agency und Energy-Performance-Class. Wenn Sie Kaltmiete und Warmmiete getrennt brauchen, ergänzen Sie diese über eine anpassbare Aufgabe.

Immowelt API vs. Scraping: Was ist der Unterschied?

Immowelt bietet eine offizielle Immobilien-API an. Sie basiert auf dem OpenImmo-Standard und richtet sich an angebundene Anbieter, also Makler und Immobilien-Softwarehäuser, die ihre eigenen Objekte an Immowelt übertragen. Der Zugang läuft über einen Vertrag bzw. die API-Nutzungsbedingungen von Immowelt; einen frei nutzbaren Self-Service-Zugang mit öffentlich gelisteten Preisen gibt es nicht.

Für die Frage nach den Immowelt-API-Kosten heißt das: Die Konditionen hängen vom Anbietervertrag ab und sind kein Pauschalpreis. Und vor allem: Die offizielle API dient dem Einstellen eigener Inserate, nicht dem Auslesen fremder Angebote über den gesamten Markt.

Wenn Sie also Marktdaten sammeln, Angebote vergleichen oder viele Inserate beobachten wollen, ist ein Scraper der passende Weg. Die offizielle API deckt diesen Fall nicht ab.

Immobilien-Crawler: Immowelt und weitere Portale automatisch beobachten

Ein Immobilien-Crawler ist im Grunde ein Scraper, der Immobilienportale regelmäßig durchgeht und neue oder geänderte Inserate automatisch erfasst. Der Vorteil gegenüber der manuellen Suche: Sie sehen Angebote nicht nur einmal, sondern verfolgen sie über die Zeit, etwa um zu erkennen, wie schnell Wohnungen vom Markt verschwinden oder wie sich die Preise je Stadtteil entwickeln.

Derselbe Ansatz funktioniert nicht nur bei Immowelt: Mit einem anpassbaren Crawler decken Sie mehrere Portale parallel ab und führen die Inserate in einer einzigen Tabelle zusammen. So wird aus verstreuten Einzelanzeigen ein vergleichbarer Marktüberblick.

Für Immowelt müssen Sie den Crawler nicht von Grund auf bauen, dafür gibt es eine fertige Vorlage (siehe nächster Abschnitt). Für Portale ohne fertige Vorlage richten Sie stattdessen eine anpassbare Aufgabe ein, wie im Beitrag zu Mietobjektdaten von ImmoScout24 erfassen gezeigt.

Immowelt mit fertiger Vorlage scrapen: Schritt für Schritt

Anders als bei ImmoScout24 müssen Sie für Immowelt nichts selbst aufbauen. In der Octoparse-Vorlagengalerie gibt es die fertige Vorlage „Immowelt Immobilien Listing Scraper“. Sie geben nur die Such-URLs ein, den Rest übernimmt die Vorlage.

https://www.octoparse.de/template/immowelt-immobilien-listing-scraper

1. Vorlage öffnen und Listing-URLs eingeben. Tragen Sie unter „Listing-URLs” bis zu zehn Immowelt-Suchergebnisseiten ein (eine pro Zeile), zum Beispiel Wohnungen in Hamburg oder Häuser in München.

2. Ausführungsmodus wählen. Entscheiden Sie, ob die Aufgabe auf Ihrem Gerät oder in der Cloud läuft. Die Cloud-Ausführung nutzt bis zu 20 Server rund um die Uhr und lässt sich per Zeitplan automatisieren.

3. Aufgabe läuft. Octoparse öffnet die Immowelt-Trefferliste und füllt die Datenliste automatisch mit Titel, Standort, Preis, Preis/m², Zimmern und Fläche.

4. Exportieren. Wählen Sie das Format: Excel, CSV, HTML, JSON oder direkt in eine Datenbank bzw. Google Sheets.

5. Ergebnis. Sie erhalten eine strukturierte Tabelle, in der jede Zeile ein Inserat ist, inklusive Preis pro m² für den direkten Vergleich über Stadtteile hinweg.

Konvertiere Website-Daten direkt in Excel, CSV, Google Sheets und Ihre Datenbank.

Scrape Daten einfach mit Auto-Dedektion, ganz ohne Coding.

Scraping-Vorlagen für beliebte Websites, um Daten mit wenigen Klicks zu erhalten.

Mit IP-Proxys und fortschrittlicher API wird nie blockiert.

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Öffentlich sichtbare Inserate zu erfassen ist in Deutschland nicht grundsätzlich verboten, es gelten aber klare Grenzen, wie bei jedem Portal:

  • AGB von Immowelt prüfen: Sie regeln die zulässige automatisierte Nutzung.
  • robots.txt respektieren.
  • Keine personenbezogenen Daten (DSGVO): Namen und Kontaktdaten von Maklern oder privaten Anbietern weglassen oder anonymisieren.
  • Abrufgeschwindigkeit begrenzen, um die Serverlast gering zu halten.
  • Zweckbindung: Daten für die eigene Marktanalyse nutzen, nicht zum 1:1-Kopieren von Inhalten.

Ein Detail am Rande: Immowelt bietet mit dem „Suchauftrag” eine eigene, kostenlose Benachrichtigung für neue Inserate. Für die reine Wohnungssuche auf einem einzelnen Portal reicht das oft aus. An seine Grenzen stößt der Suchauftrag aber, sobald Sie mehr wollen als eine E-Mail bei neuen Treffern:

1. Er läuft nur innerhalb von Immowelt, nicht portalübergreifend

2. Er meldet nur neu erschienene Inserate, ohne Preis- oder Bestandshistorie

3. Die Felder sind fest vorgegeben, ohne Exposé-Details oder eigene Filterlogik

4. Die Treffer landen im Postfach, nicht in einer auswertbaren Tabelle oder Ihrem CRM.

Für die einzelne Wohnungssuche ist der Suchauftrag die richtige Wahl, für den strukturierten Marktüberblick über mehrere Portale hinweg bleibt das Erfassen die passende Lösung. Ausführliche Hinweise finden Sie in unserem Leitfaden zu rechtssicherem Web Scraping.

Immowelt per MCP aus Claude oder ChatGPT anbinden

Die Immowelt-Vorlage ist MCP-fähig. Über das Model Context Protocol (MCP) verbinden Sie Octoparse mit einem KI-Assistenten wie Claude oder ChatGPT und steuern die Erfassung per Chat. Die Einrichtung dauert etwa fünf Minuten: Sie hinterlegen den MCP-Server (https://mcp.octoparse.com) in Ihrem KI-Tool.

Der eigentliche Vorteil zeigt sich im Ablauf. Statt sich durch Menüs zu klicken, schreiben Sie einfach einen Satz wie: „Nutze Octoparse MCP und starte den Immowelt-Scraper für München. Gib mir die neuen Inserate.” Der Assistent arbeitet daraufhin selbstständig und nachvollziehbar:

  • Er durchsucht Ihre vorhandenen Octoparse-Aufgaben und -Vorlagen und findet den passenden „Immowelt Immobilien Listing Scraper”.
  • Er erkennt Unklarheiten und spricht sie offen an, statt einfach das Falsche auszuführen, etwa wenn mehrere gleichnamige Aufgaben ohne Beschreibung existieren oder wenn konkrete Listing-URLs fehlen.
  • Er schlägt einen Lösungsweg vor und beschafft fehlende Angaben selbst: Im Beispiel öffnet er die Münchner Ergebnisliste auf Immowelt, erkennt die als „Neu” markierten Angebote und liest die benötigten Listing-URLs direkt aus.

Wichtig zu wissen:

MCP startet cloud-fähige Vorlagen oder bereits eingerichtete Cloud-Aufgaben und arbeitet mit definierten Eingaben, den Listing-URLs; es erfasst keine beliebige Seite auf Zuruf. Genau hier liegt der Mehrwert des Assistenten: Er nimmt Ihnen die Zwischenschritte ab, also Aufgabe finden, Eingaben klären, Ergebnis liefern, und fragt bei einer Weggabelung kurz nach, statt blind zu laufen. So wird aus „durch Menüs klicken” ein kurzer Satz im Chat.

Immowelt mit Python scrapen (für Entwickler)

Wer programmiert, kann Immowelt auch selbst mit Python auslesen, typischerweise mit requests und BeautifulSoup für einfache Seiten oder mit Playwright bzw. Selenium, wenn Inhalte per JavaScript nachgeladen werden. In der Praxis kosten Wartung, der Umgang mit Sperren und laufende Seitenänderungen jedoch Zeit. Für die meisten Anwendungsfälle ist die No-Code-Vorlage der schnellere und stabilere Weg.

Wer profitiert von strukturierten Immobiliendaten?

Bevor es an die Umsetzung geht, lohnt der Blick darauf, wofür strukturierte Immowelt-Daten überhaupt gebraucht werden. Der Nutzen reicht weit über die einzelne Wohnungssuche hinaus:

  • Makler und Hausverwaltungen behalten Wettbewerb, Mietniveaus und Angebotsdauer im Blick und positionieren eigene Objekte realistisch.
  • Investoren und Projektentwickler vergleichen Standorte, Flächenpreise und Renditen über Städte hinweg, bevor sie kaufen oder bauen.
  • Marktforschung und PropTech speisen die Daten in eigene Modelle, Preisindizes oder Dashboards ein.
  • Journalisten und Analysten untermauern Marktberichte mit aktuellen, granularen Zahlen statt mit veralteten Durchschnittswerten.

Dass Angebotsdaten aus Immobilienportalen eine ernstzunehmende Datenquelle sind, belegt auch die Forschung. In einer viel zitierten Studie werteten Geoff Boeing und Paul Waddell rund 11 Millionen gescrapte Mietinserate aus und zeigten, dass sich daraus lokale, aktuelle Mietniveaus ableiten lassen, die klassische Quellen wie Zensusdaten so nicht liefern; in manchen Metropolen lagen nur einstellige Prozentsätze der Inserate unterhalb der amtlichen Fair Market Rent. Auch in Deutschland bauen Forschungsinstitute aus den Angeboten großer Portale strukturierte Datensätze auf und leiten daraus kleinräumige Preisindizes ab.

Der Punkt dahinter: Was Forschungseinrichtungen mit großer Infrastruktur tun, lässt sich im Kleinen mit einem Scraper nachbilden. Sie brauchen kein Forschungsdatenzentrum, um Ihren eigenen Markt strukturiert zu beobachten.

Quelle: Boeing, G. & Waddell, P. (2017), New Insights into Rental Housing Markets across the United States, Journal of Planning Education and Research 37(4)

Fazit: Der schnellste Weg zu Immowelt-Daten

Für Immowelt ist die fertige Vorlage der direkte Weg zu strukturierten Immobiliendaten: URLs einfügen, Modus wählen, exportieren, inklusive Preis pro m² für den Vergleich über Lagen hinweg. Wer den Markt fortlaufend beobachten will, plant die Aufgabe in der Cloud oder ruft sie per KI-Assistent ab. Und für Portale ohne fertige Vorlage nutzen Sie denselben Ansatz als anpassbare Aufgabe.

https://www.octoparse.de/template/immowelt-immobilien-listing-scraper

FAQ

Gibt es eine Immowelt-API und was kostet sie?

Ja, eine offizielle API für angebundene Anbieter (OpenImmo-Standard). Die Konditionen sind vertragsabhängig und nicht öffentlich als Pauschalpreis gelistet. Für marktweite Daten ist Scraping der passende Weg.

Wie viele Inserate kann ich auf einmal erfassen?

Die Vorlage verarbeitet bis zu zehn Listing-URLs pro Lauf. Für größere Mengen nutzen Sie eine eigene Aufgabe und die Cloud-Ausführung.

Kann ich Immowelt zusammen mit anderen Portalen auswerten?

Ja. Mit einem Immobilien-Crawler erfassen Sie mehrere Portale und führen die Inserate in einer Tabelle zusammen. Für Portale ohne Vorlage nutzen Sie den Weg aus dem ImmoScout24-Beitrag.

Braucht man Programmierkenntnisse?

Nein. Die Vorlage funktioniert ohne Code: URLs einfügen, Modus wählen, exportieren. Ein Python-Weg steht Entwicklern zusätzlich offen.

Öffentliche Inserate zu erfassen ist nicht grundsätzlich verboten, unterliegt aber AGB, robots.txt und DSGVO. Details im Abschnitt „Ist es legal” oben.

Konvertiere Website-Daten direkt in Excel, CSV, Google Sheets und Ihre Datenbank.

Scrape Daten einfach mit Auto-Dedektion, ganz ohne Coding.

Scraping-Vorlagen für beliebte Websites, um Daten mit wenigen Klicks zu erhalten.

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